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Dieser
Tage ist oft von einem Fass ohne Boden zu hören, womit die Kosten für
diverse Banken gemeint sind. Hier geht es aber ein Fass mit Boden, und
zwar einem der sich sehen lassen kann.
Zu einer kleinen Feierstunde lud
der Staatliche Hofkeller am Montag, dem 17. Mai 2010 ein. Anlass war die Vorstellung eines
neuen Fasses im historischen Stückfasskeller, dem Schauplatz vieler großer
Weinveranstaltungen – vom Mozartfest bis zu großen Weinproben.
Auch das GDW-Treffen im September wird hier begonnen werden.
In einem
imposanten Doppellager sind dort Holzfässer mit einem Fassungsvermögen von
jeweils 1200 Litern aufgereiht, die im Zuge einer notwendigen Renovierung
ausgetauscht werden. Weinfreunde haben nun die Möglichkeit, sich im Keller
des Weltkulturerbes Würzburger Residenz mit einem eigenen Fass zu
verewigen.
Jüngst hat sich die Weinbruderschaft Franken unter die Spender
eingereiht und „ihr“ vom Holzbildhauer Heinz Theobald gestaltetes Fass im
historischen Kellergewölbe aufgestellt - Initiator war unser Ehrenmitglied
Peter Gräbner, der mit einer Privatspende den Anstoß zu dieser Patenschaft
gegeben hatte.
Als Motiv des Fassbodens wurde das
Symbol der Weinbruderschaft gewählt, der Fränkische Rechen mit
stilisierter Traube sowie der Wahlspruch „Vitis Ianua Vitae“ (Der Rebstock
ist die Pforte zum Leben).
Zur Feier dieser Fass-Patenschaft präsentierte
Veranstaltungsleiter Bernd van Elten den zahlreich erschienenen Weinbrüdern
mit ihren Damen ausgewählte Weine seines Hauses:
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2007 Palais Rosenbach, Sekt Cuvée extra trocken
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2009 Iphöfer Julius-Echter-Berg, Silvaner Kabinett trocken
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2009 Würzburger Stein, Gruburgunder Kabinett trocken
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2009 Würzburger Innere Leiste, Riesling Spätlese trocken
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