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Weinbruderschaft Franken

Aktualisierung am 14.06.2010

 

Fass der Weinbruderschaft im Stückfasskeller

Dieser Tage ist oft von einem Fass ohne Boden zu hören, womit die Kosten für diverse Banken gemeint sind. Hier geht es aber ein Fass mit Boden, und zwar einem der sich sehen lassen kann.

Zu einer kleinen Feierstunde lud der Staatliche Hofkeller am Montag, dem 17. Mai 2010 ein. Anlass war die Vorstellung eines neuen Fasses im historischen Stückfasskeller, dem Schauplatz vieler großer Weinveranstaltungen – vom Mozartfest bis zu großen Weinproben.

Auch das GDW-Treffen im September wird hier begonnen werden.

In einem imposanten Doppellager sind dort Holzfässer mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1200 Litern aufgereiht, die im Zuge einer notwendigen Renovierung ausgetauscht werden. Weinfreunde haben nun die Möglichkeit, sich im Keller des Weltkulturerbes Würzburger Residenz mit einem eigenen Fass zu verewigen.

Jüngst hat sich die Weinbruderschaft Franken unter die Spender eingereiht und „ihr“ vom Holzbildhauer Heinz Theobald gestaltetes Fass im historischen Kellergewölbe aufgestellt - Initiator war unser Ehrenmitglied Peter Gräbner, der mit einer Privatspende den Anstoß zu dieser Patenschaft gegeben hatte.
 Als Motiv des Fassbodens wurde das Symbol der Weinbruderschaft gewählt, der Fränkische Rechen mit stilisierter Traube sowie der Wahlspruch „Vitis Ianua Vitae“ (Der Rebstock ist die Pforte zum Leben).
Zur Feier dieser Fass-Patenschaft präsentierte Veranstaltungsleiter Bernd van Elten den zahlreich erschienenen Weinbrüdern mit ihren Damen ausgewählte Weine seines Hauses:

  • 2007 Palais Rosenbach, Sekt Cuvée extra trocken

  • 2009 Iphöfer Julius-Echter-Berg, Silvaner Kabinett trocken

  • 2009 Würzburger Stein, Gruburgunder Kabinett trocken

  • 2009 Würzburger Innere Leiste, Riesling Spätlese trocken

Abgebildet (v. lks.) sind Holzbildhauer Heinz Theobald, Veranstaltungsleiter Bernd van Elten, Bruderschaftsmeister D. Weber

   

„Fassboudn“ v. Engelbert Bach, Kitzingen

I bin
an olter Faßboudn
mit eigschnitztn
Lamslauf,
ausn Kaller
über an Antiquitätnhandler
bei
reicha Leut galand.

Dia ham mi
an dia truckn Wend
ghengt
und olla Wuchn
kummt a Pensl,
fährt zwüscher
meinera Buchschtam rüm
und wills niet ho,
daß sich
dia Zeit nei hockt
und olt werd.

I könnet
also sog,
daß meinera Vorderseitn
sou guet geht,
wia nu nie,
wenn ichs niet
derlabt hätt,
wias meinera Rückseitn
amol viel besser
ganga it.

     

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