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Aktualisierung am 08.07.2010 |

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Das Abendprogramm führte uns zum Stiftungsweingut Freiburg, das seit mehr als 700 Jahren mit seinen Erlösen soziale Aufgaben erfüllt und nach mehreren Ortswechseln sein jetziges Domizil im Jesuitenschloss von Merzhausen fand. Verkaufsleiter Erwin Schneider empfing uns in der weitläufigen Anlage und erläuterte uns die Weinphilosophie seines Hauses. Das Stiftungsweingut bewirtschaftet 16 Hektar Rebfläche in und um Freiburg. Die besonderen Klima- und Bodenverhältnisse, die umweltschonende Pflege der Reben und der individuelle Ausbau im Keller garantieren die besondere Güte der Stiftungsweine. In der Zunftstube bekamen wir eine Auswahl davon zu kosten. Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder in verschiedenen Qualitätsstufen bis hin zur Spätlese überzeugten uns von der Besonderheit dieser Kostproben, dazu gab es ein reichhaltiges kalt-warmes Buffet. |
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Der Stiftungsdirektor der sechs kommunalen Stiftungen in Freiburg, Lothar A. Böhler, erläuterte ausführlich die Aufgaben dieser Einrichtungen und betonte die Bedeutung privater Initiativen, die keine politischen Forderungen stellen, sondern in selbstloser Weise den Schwachen und Bedürftigen unserer Gesellschaft dienen wollen. WB Rainer von Andrian-Werburg, der ja selbst der Juliusspitalstiftung lange Jahre vorstand, schloss sich diesen Ausführungen gern an und hob die europäische Bedeutung des Stiftungswesens hervor.
Im Bild von links: Schatzmeister Frieder Sünderhauf, Verkaufsleiter Erwin
Schneider, |
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Am Sonntagmorgen trafen wir uns am Münsterplatz vor dem Haus „Zum schönen Eck“ – einem beeindruckenden Rokokogebäude, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dem Freiburger Maler, Bildhauer und Baumeister Johann Christian Wentzinger als Wohnsitz diente. Der Leiter der Abteilung Museum für Stadtgeschichte führte uns durch das Haus, das immer noch den privaten Charakter eines Künstlerwohnhauses erahnen lässt. Glanzstück des Museums ist die Münsterbaustelle – eine Mischung aus Architekturmodell und Zinnfigurendiorama. |
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Anschließend waren wir im Innenhof des Museums zu einer Weinprobe
(Probenliste hier)
aus dem Haus der Badischen Weine eingeladen. Besonders der Gutedel fand
zusammen mit dem dazu gereichten Gugelhupf großen Anklang, so dass in der
nahe gelegenen Vinothek noch einige Einkäufe getätigt wurden. |
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Der Nachmittag führte uns weiter durch das Höllental auf die Höhen des
Schwarzwaldes. Dort genossen wir an einem Rastplatz mit dem bildhaften
alemannischen Namen „Teufelsschwänzli“ ein badisches „Verspersäckle“ und
fuhren weiter zu der ältesten Stadt Baden-Württembergs, dem malerischen
Rottweil, wo uns der Wirt Ignaz und die Hebamme Genovefa in Kostümen des
18. Jahrhunderts erwarteten. |
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Nach einem stärkenden Abendessen in einem Traditionslokal traten wir die Heimreise an. |
Gruppenbild mit Rottweiler in Rottweil |
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Die Dankesworte sprach Bruderschaftsmeister Dr. Dieter Weber in unser
aller Namen: |