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Weinbau in der Südsteiermark



08. bis 11.06.2023

Der mit 46 Teilnehmern/innen nahezu vollbesetzte Bus mit der Aufschrift "Horizonte erweitern" startete um 05 Uhr früh mit einem Paukenschlag: Ein Wolkenbruch mit Blitz und Donner! Nach kurzer Frühstückspause erreichten wir gegen 11 Uhr im Innviertel das Weingut "Innviadla Weinbau" in Weilheim. Der Inhaber und Weinmacher Wolfgang Költringer erwartete uns bereits. Er informierte uns über die Geschichte und Entwicklung seines Betriebes. Im ausgebauten, ehemaligen Kuhstall verkosteten wir bei einer Brotzeit einen Querschnitt seiner Weine. Weiter ging's nach Leibnitz (40 km südlich von Graz) zu unserem Quartier, dem Hotel Staribacher. Ein ausgezeichnetes Abendessen nahmen wir im benachbarten Hauben-Restaurant Ranninger am Grottenhof ein. Wir waren uns einig, das wird super in der Südsteiermark, hier lässt es sich genießen!


Am Freitag hatten wir mit vier Weingütern ein volles Programm. Wir besichtigten Rebgärten, Keller und Betriebsgebäude und verkosteten etwa 40 Weine. Es waren in Straß der Betrieb Polz, in Gamlitz die Betriebe zur Weinschmiede Tscherne-Strauss und Lackner-Tinnacher, hier noch ein Abstecher zum Obsthof Zuegg und in Sulztal an der Weinstraße das Dreisiebener Stammhaus. Müde aber beeindruckt von der hohen Qualität der Weine und der spektakulären Landschaft, der sog. österreichischen Toskana, erreichten wir gegen 22 Uhr unser Hotel.


Der nächste Tag startete mit dem Besuch der Ölmühle Hartlieb in Heimschuh. Dann folgten die Weingüter Schauer in Kitzeck und Grasmuck (mit Rebschule) in Gamlitz. Umfassend informierte die Inhaberin Frau Eveline Grasmuck über die verschiedenen Arbeitsschritte der Rebveredelung. Danach ging es an die Praxis: Einige von uns probierten den Veredelungsschnitt, den sog. Omega-Schnitt.

An unserem letzten Abend genossen wir im Hauben-Restaurant des Hotels ein Fünf-Gang-Menü mit steierischen Weinen.


Am Sonntag traten wir die Heimreise über Graz an. In der Landeshauptstadt machten wir einen Stadtrundgang durch die Altstadt, die seit 2010 ein UNESCO-Weltkulturerbe ist.


Auf unserer Fahrt beeindruckten uns die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Winzer, die hügelige, toskanisch anmutende Landschaft, die klaren, ausdrucksstarken Weine und die Gastronomie. Der Zusammenhalt während der gesamten Fahrt, die Atmosphäre waren hervorragend. Wir unterhielten uns prächtig und hatten eine Menge Spaß!


























































































Text: Peter Doneis / Bilder: Teilnehmer der Fahrt

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