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450 Jahre Stiftung Juliusspital

  • vor 18 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Text und Fotos: Peter Doneis



Würzburg, 17.06.2026

Im Rahmen des Jubiläums "450 Jahre Stiftung Juliusspital" besuchten Mitglieder der Weinbruderschaft (WBS) die Vortragsveranstaltung im Gartenpavillon (Theatrum Anatomicum). Die Veranstaltung organisierte und moderierte Weinbruder Dr. Markus Frankl.


Die verschiedenen Vorträge


  • Thematische Einführung

    Dr. Markus Frankl

  • Das Juliusspital - Stifter und Stiftung

    Prof. Dr. Rainer Leng, Universität Würzburg

  • Menschen mit psychischen Erkrankungen im Juliusspital von 1583 bis 1888

    Prof. Dr. Jürgen Deckert, Universität Würzburg

  • Das Juliusspital und die Kinderhexen in den Würzburger Hexenprozessen

    Dr. Robert Meier, Hochschule für Archivwissenschaft Marburg/Universität Würzburg

  • "Der Tapferste muss in halten" - Chirurgischer Unterricht bei Carl Caspar von Siebold (1736 - 1807)

    Prof. Dr. Sabine Schlegelmilch, Universität Würzburg

  • I. F. X. Kürzingers Passionsoratorium "Der sterbende Heiland" - das Juliusspital als ein Ort der Musik im 18. Jahrhundert

    Felicitas Schneider, M.A., Universität Würzburg

  • Das "Echter-Exemplar" der Würzburger Bischofschronik des Lorenz Fries

    Dr. Thomas Heiler, Stadtarchiv Fulda

  • Die Stiftung Juliusspital im Spiegel ihrer archivalischen Überlieferung

    Dr. Chistoph Bauer, Historisches Archiv der Stiftung Juliusspital Würzburg

  • Missionsärztliche Kurse im Juliusspital 1921 - Missionsärztliche Klinik 1952 - Fusion zum KWM 2017: Was doch noch zusammen wuchs, was zusammen gehört

    Dr. Adreas Mettenleiter, Universität Würzburg


zeigten die Historie der Stiftung auf und boten Einblicke in die verschieden Herausforderungen, das Wirken und die Aufgaben der Stiftung über die Jahrhunderte.


Erstaunt waren die Teilnehmer zu erfahren, dass genau hier im Veranstaltungsort - der frühren Anatomie der Universität - der Chirurg Carl Caspar von Siebold operierte. Neben vielen anderen Verdiensten führte er den klinischen Unterricht, d. h. den Kontakt der Medizinstudenten mit den Patienten, erstmals ein. Dies wurde nach und nach in ganz Deutschland übernommen.





 
 
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