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Jungweinprobe - Der Jahrgang 2025

  • zenpo123
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Würzburg, 19.01.2026

In der Zehntscheune des Juliusspitals trafen sich 65 Weinbrüder/-schwestern und Gäste, um das Weinjahr 2025 Revue passieren zu lassen. Der Kellermeister der Weinbruderschaft (WBS), Ralf Schwarz, stellte mit Statistiken, Bildern und Grafiken den Jahresverlauf dar.


Das Weinjahr 2025 war eines der wenigen in den letzten Jahren, in dem Franken von Spätfrösten verschont wurde. Der Wetterverlauf zeigte sich mit ausreichend Regen am Jahresanfang, gefolgt von heißen Tagen und Trockenheit, durchwachsen. Ab dem 08.09 startete die Hauplese und musste im "Turbotempo" abgewickelt werden, da ab dem 21.09 Regenfälle prognostiziert waren. Die Devise war "Gesundheit vor Reife", wer zögerte rannte der Entwicklung oft hinterher.


Diejenigen, die auf Eiswein setzten, hatten Glück: Am 22.11 herrschten mit minus 7 bis 10 Grad ideale Bedingungen, d. h. es wird einen ganz hervorragenden Eiswein geben!


Insgesamt wurde in Franken mit einem Ertrag von 72 hl/ha und einer Menge von 432.000 hl eine durchschnittliche Ernte eingefahren.


Acht Weingüter vom Steigerwald bis zur hessischen Landesgrenze stellten ihre Jungweine vor:

Juliusspital, Würzburg Silvaner

May, Retzstadt Silvaner

Wirsching, Iphofen Chardonnay

Am Ölspiel, Sommerhs. Scheurebe

M. Fröhlich, Escherndorf Muskateller

G. Roth, Wiesenbronn Muscaris

Kreglinger, Segnitz Rieslaner

Giegerich, Großwallstadt Blaufränkisch


Die Jungweine zeigten sich schon sehr zugänglich mit animierender Säure und haben ein Profil, das pointierte, klare und ausdruckstarke Weine verspricht.

Die WBS bedankt sich ganz herzlich bei den Weingütern für die Weine, bei Ralf Schwarz vom Bezirk Unterfranken für die Präsentation mit Moderation und bei Franz Sauer für die Organisation.



Text und Bilder: Peter Doneis

 
 
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