Weinreise in das Burgund und Jura


Burgund, Jura, 16. bis 19.06.2022

Um 05 Uhr früh startete der mit 45 weinafinen Teilnehmern/innen vollbesetzte Bus Richtung Frankreich. Nach einem Frühstücksstopp erreichten wir die Winzergenossenschaft "Roi du Dagobert" im Elsass. Ihre 200 Mitglieder bewirtschaften eine Fläche von über 1.000 ha. Im Weinberg, bei der Betriebsführung und bei der Weinprobe erhielten wir viele Informationen und Einblicke. Die 420 km lange Strecke nach Macon verging wie im Flug, da WB Prof. Dr. Heiko Paeth immer wieder Inputs zu Land, Historie, Geologie und Weinbau lieferte. Nach dem Check-in klang der erste Tag in einem schönen Restaurant am Flussufer der Saone aus.

Die Abtei Cluny, das Weingut Domaine Nadine Ferrant, der Kalkfelden Roche de Solutre und das Weingut von Schloss Pierreclos füllten den sehr heissen, zweiten Tag (über 37 Grad) aus. In einer typisch französichen Ferme Auberge speisten wir vorzüglich zu Abend. Wer noch Energie hatte, nahm noch einen "Absacker" in der stylischen Roofbar in der Nähe unseres Hotels.

Am Samstag erreichten wir nach der Stadbesichtung von Beaune mit dem Weltkulturrebe Hotel Dieu unser Hotel in Arbois. Nachmittags stand das Weingut Domaine Rolet im französischem Jura auf dem Programm. Hier werden 65 ha in den Appellationen Arbois, Cote du Jura und L'Etoile bewirtschaftet. Die Spezialität dieser Region, der "Vin Jaune", der etwa 6 Jahre lang im Eichenfass oxydativ ausgebaut wird, faszinierte uns.

Unseren Abschlussabend genossen wir mit einem mehrgängigen Menü und passender Weinbegleitung im Haubenrestaurant "Auberge du Grapiot" in Pupillin. Es war phantastisch!

Am 4. Tag (Sonntag) kehrten wir über Besancon und einem kurzen Besuch des Freilichtmuseums Ecomusee d'Alsace in Ungersheim zurück nach Würzburg.

Für uns alle war es eine herrliche, beeindruckende Fahrt. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei WB Heiko Paeth und Bruderschaftsmeister Peter Schwappach für die Reisevorbereitung und kompetente Reisebetreuung.










































Text und Bilder Peter Doneis